Besuch
Eine Wacholderdrossel kam heute mehrmals in unseren Garten, um Futter zu sammeln. Leider hat es stark geregnet, so daß die Fotos nicht besonders gut sind.


Eine Wacholderdrossel kam heute mehrmals in unseren Garten, um Futter zu sammeln. Leider hat es stark geregnet, so daß die Fotos nicht besonders gut sind.


. . . entdeckte ich in Luposines Blog einen beachtenswerten Hinweis. Es geht um ein Buch, welches das Thema Down-Syndrom behandelt. Dort kommen 22 betroffene Väter zu Wort. Das Buch erscheint Anfang Juni 2008 im Buchhandel. Die Fotos stammen von der Fotografin Conny Wenk, die das gemeinsame Glück der Väter und Kinder mit ihrer Kamera eingefangen hat. Ihre Arbeiten sind außergewöhnlich.
Noch mehr interessante Informationen gibt es bei Cabronsito
Thea möchte gern wissen, wie die Desktops der anderen Blogger aussehen. Dieser Bitte komme ich gern nach. Meine Desktop sieht z. Z. so aus, weil ich diese Landschaft so liebe.

Viele der mir bekannten Bloggerinnen und Blogger veröffentlichen zu ihren Berichten manch’ schönes Foto, das durch die Bearbeitung mit dem PC schon fast zu richtigen Kunstwerken mutiert. Die Digitaltechnik macht es möglich. Allerdings haben die meisten von uns vor vielen Jahren bestimmt ganz klein angefangen, bevor sie auf eine Digitalkamera "umstiegen".

Meine erste Kamera war z. B. eine DACI-Box. Sie verlangte nach Rollfilmen, mit denen ich 12 Aufnahmen machen konnte. Jedes Motiv wurde sorgfältig ausgewählt, damit ja keines der 12 Fotos vergeudet wurde. Natürlich waren alle noch in schwarz-weiß. Jedes Mal, wenn ich die Filme zum Fotohändler zur Bearbeitung brachte, und ich die Abzüge nach ca. einer Woche endlich wieder abholen konnte, war ich immer gespannt wie ein Flitzbogen, ob denn auch alle "etwas geworden" waren.
Mein Vater schenkte mir die Box 1951 zu meinem 12. Geburtstag und legte damit den Grundstein zu einem sinnvollen Hobby, das unendlich viel Freude macht. Viele Kameras folgten bis auch ich eines Tages im digitalen Zeitalter angekommen war. Aus Rollfilmen und Kleinbildfilmen wurden Speicherkarten und kaum jemand macht sich heute noch Sorgen um "vergeudete" Fotos. Was nicht gefällt, wird einfach wieder gelöscht. Schöne neue Fotozeit!

Zwischen dieser Kamera und der DACI-Box liegen Welten und Jahrzehnte. Viele meiner "verflossenen" Kameras habe ich im Kameramuseum wieder entdeckt. Dort finden Hobbyfotografen manche "Schätzchen" wieder, die sie in ihrem Fotoleben ein Stück begleitet haben.
. . . wurde gestern von mir eröffnet und es hat sich richtig gelohnt. Drei Säcke á 120 Liter sind voll geworden. Die Gelegenheit war günstig. Es war warm, sonnig und das Gras war relativ trocken. Also nutzte ich die Gunst der Stunde, holte den Gras-Ferrari (wegen der roten Farbe) aus dem Schuppen und 6½ Pferde begannen ein munteres Gespräch.
Gartenarbeit bis zum Abwinken stand heute auf unserem Zettel. Strahlendes Frühlingswetter lud uns dazu ein. Was machen wir zuerst? Hat man irgendwo angefangen, fällt einem sofort wieder etwas Neues ein, das auch noch unbedingt erledigt werden muß.
Immer wieder mußte ich an dem abgestorbenen Schmetterlingsflieder vorbei gehen, dessen dürre Äste sich Hilfe suchend nach oben streckten. Kein einziges Blatt schmückte seine Nackheit.

Viele Jahre trug er Blüten, sehr zu unserer und zur Freude der bunten Falter. Heute nun mußte er leider dran glauben und ich habe ihn ausgegraben. Beharrlich klammerten sich seine Wurzeln im Erdreich fest. Letzendlich habe ich aber doch gewonnen. Darum . . . siehe Überschrift.
. . . in HH liegt im Clinch mit einer privaten Firma aus Niedersachsen, die auch das z. Zt. sehr begehrte Altpapier sammelt. Diese private Firma stellt den Grundeigentümern ungefragt blaue Papiertonnen vor die Häuser, obwohl das verboten ist.
Um die Hausmüllgebühren möglichst stabil zu halten, ist die Stadtreinigung HH natürlich auch an der Vermarktung von Altpapier interessiert und bietet uns nun ihrerseits kostenlos blaue Papiertonnen an. Da mir das Hemd näher ist als die Hose, bin ich natürlich daran interessiert, daß die Stadtreinigung das Geschäft macht und habe heute so eine blaue Tonne bestellt. Wenn sie dann in drei Wochen geliefert wird, haben wir drei farblich unterschiedliche Tonnen am Haus – eine graue für Hausmüll, eine gelbe für Wertstoffe und eine blaue für das Altpapier.
. . . gibt es immer bei Luposine zu sehen. Dort fand ich auch einen Link zu einer sehr spannenden Wanderung durch den Camino del Rey in Südspanien. Das ist ein Steig, der einen knappen Meter breit ist, sich in gut 100 Meter Höhe befindet, ziemlich durchlöchert ist und kein Geländer hat! Schaut selbst.
Da bleibe ich doch lieber auf einigermaßen festem Boden, wie bei diesem Ausflug in die Kaiserklamm. Da wird es einem wenigstens nicht schwindelig.
Auf Wanderungen und bei Autofahrten sehe ich gelegentlich kleine, mit Blumen geschmückte Kreuze am Fahrbahnrand stehen und bin jedes Mal auf's Neue bedrückt. Welche Schicksale mögen sich dahinter verbergen? War es ein Familienvater, der zu Tode kam oder ein Ehepaar? Hatten sie kleine Kinder, die jetzt ohne Eltern aufwachsen müssen? Oft waren es Motorradfahrer bzw. -fahrerinnen, die dort verunglückten. Sind sie zu schnell gefahren und haben sich überschätzt? War es Fremdverschulden?
Was bleibt, sind viele Fragen, ein bedrückendes Gefühl und ein kleines geschmücktes Kreuz am Wegesrand – den Toten zum Gedenken, den Lebenden zur Warnung . . .