Mit letzter Kraft . . .
. . . konnte ich gestern Abend noch den Auslöser der Kamera drücken, obwohl ich sooooo erledigt war. Diesen Sonnenuntergang durfte ich mir nicht entgehen lassen.

. . . konnte ich gestern Abend noch den Auslöser der Kamera drücken, obwohl ich sooooo erledigt war. Diesen Sonnenuntergang durfte ich mir nicht entgehen lassen.


So, das Gerüst steht und es ist ein Mann bei der Arbeit.

Die prallen Früchte unserer Eberesche sind ein erfreulicher Anblick,

Keine Ecke wird ausgelassen.

. . . ist gut munkeln. Wir genießen die langen Sommerabende auf der Terrasse, wenn die Temperaten wieder auf ein normales Niveau gesunken sind.



Ein paar Öllampen verbreiten ein heimeliges Licht und die letzten Flugzeuge suchen mit strahlenden Scheinwerfern den nahen Flughafen auf.

Bei diesem Traumwetter sitzen wir natürlich vermehrt im Garten, wenn es nicht zu heiß ist. Dabei können wir alle paar Minuten die einschwebenden Flugzeuge beobachten, die kurz vor der Landung in HH-Fuhlsbüttel unser Haus überqueren. Wir haben im Laufe der Jahre gelernt, uns mit dem Lärm zu arrangieren, indem wir einfach eine Sprechpause von 10 Sekunden einlegen. Abends im Dunkeln kommen sie mit eingeschalteten Scheinwerfern. Das sieht ziemlich gespenstisch aus. Ich muß doch mal versuchen, abends ein Foto zu machen.

Ich bedanke mich zunächst herzlich für die zahlreichen Kommentare zum Thema "lärmende Kinder in der Nachbarschaft". Mit so viel Zustimmung hatte ich gar nicht gerechnet.

Nun etwas anderes: Bevor ich 1955 aus der Schule kam und einen Beruf erlernte, gehörte zu unserer Schule ein sog. Schullandheim, in das wir regelmäßig Klassenreisen unternahmen. Die letzte fand 1953 statt.



Das Gebäude ist ein uraltes, unter Denkmalschutz stehendes, Strohdachhaus und steht in Hoisdorf vor den Toren Hamburgs. Schon immer wollte ich mal wieder dorthin. Gestern haben wir uns nun mit Freunden auf den Weg gemacht, um auf meinen alten Spuren zu wandeln. Es war für mich schon ein eigenartiges Gefühl, nach 55 Jahren die mittlerweile restaurierten Gebäude und das Terrain rund herum mal wieder zu betreten und zu sehen.



Im großen und ganzen hat sich erstaunlicherweise nicht viel verändert. Den mit „Entengrütze“ bedeckten Teich auf dem Grundstück und auch den Sportplatz, auf dem manche Rekorde gebrochen wurden, gibt es noch. Ich konnte es mir nicht verkneifen, mich noch einmal zwischen die Torpfosten zu stellen und auf einen imaginären Ball zu warten. Das Haupt- und ein Nebengebäude sehen, bis auf kleine Veränderungen noch genau so aus. Allerdings ist ein kleines Gebäude hinzu gekommen.

Der Dorfteich existiert noch und das Gebäude, in dem sich früher ein kleiner Kolonialwaren-Laden befand und in dem wir uns mit Süßigkeiten eindeckten, wird gerade zu einem Gasthof umgebaut.
Es war schön, aber auch etwas melancholisch, das alles mal wieder zu sehen.


In der Nähe von Hoisdorf befindet sich der Lütjensee, ein herrliches Naturparadies, in dem man herrlich wandern kann.
Nachbar links: verreist. Nachbar rechts: verreist. Es ist herrlich ruhig und man kann im Garten sitzen. Den Nachbarn rechts hört man so wie so kaum, aber der Nachbar links ist darum um so lauter. Nichts, was irgendwie Lärm macht, wird ausgelassen. Gestern war er kurz zu Hause, um seinen Rasen zu mähen. Er benutzt dafür den lautesten Elektromäher, den ich je hört habe. Ich hoffe sehr, daß er ihm bald um die Ohren fliegt!!! Gegen den Lärm und das Geschrei, das seine eigenen drei Kinder verursachen, kann man sich kaum wehren, höchstens mit Ohropax. Müssen aber immer und ständig noch weitere fünf bis zehn zu Besuch kommen und das meistens am Wochenende? Dann läßt sich weder die Terrasse noch der Garten nutzen, weil man sonst Gefahr läuft verrückt zu werden. Lärm kann krank machen, aber Kinder dürfen ja alles!!!
. . . hat uns heute der Regen verschont. Nun warte ich, daß es 15.00 Uhr gongt und ich endlich mal wieder das Unterholz schlagen die Wiese mähen kann. So etwas mache ich ungern am Wochenende.