Es tut sich was

Nun ist der zweite Trieb auch schon wieder 65 cm lang und hat, wie der erste, auch keine Blätter.

Die Knospe zeigt die ersten Anzeichen einer Teilung. Jetzt wird's spannend.

Nun ist der zweite Trieb auch schon wieder 65 cm lang und hat, wie der erste, auch keine Blätter.

Die Knospe zeigt die ersten Anzeichen einer Teilung. Jetzt wird's spannend.
Wenn ich morgens aus dem Bett hüpfe krabbele und mir vorstelle, wieviele Menschen das nicht können; wenn ich mir bewußt mache, dass ich sehen, schmecken, riechen, hören und fühlen kann und mir vorstelle, dass es Menschen gibt, die weder sehen noch hören oder beides nicht können, oder wenn ich einfach hier sitzen, denken und schreiben kann, d.h. meine Finger und mein Geist gehorchen mir, wenn ich relativ gesund bin, zu essen und zu trinken und ein Dach über dem Kopf habe, dann sollten das Gründe sein, schon morgens beim Aufstehen glücklich und zufrieden zu sein, auch wenn der Himmel grau und düster ist.
. . . hat doch noch eine gute Wende genommen. Die lang erhoffte Mail aus "Big Apple" ist eingetroffen. :-))
Ich wünsche allen Besuchern meines Blogs ein schönes Wochenende!
. . . wurde ich durch Eckis Aufräumaktion angesteckt, denn ich verspürte heute den unbändigen Drang, mal in den Keller hinab zu steigen und dort ebenfalls Hand an allerlei Schachteln, Körbe und Kartons zu legen. Erstaunlich, was dort alles zu Tage trat. Ich habe lediglich alles einiges etwas "umorganisiert" und nur ein ganz kleines Häufchen mit Dingen aufgeschichtet, die wirklich der Vernichtung preisgegeben werden können. Alles andere könnte ich ja vielleicht noch gebrauchen oder ich könnte damit ein gutes Werk tun und es verschenken. Beim nächsten "Arbeitsanfall" kommt vielleicht noch mehr ans Tageslicht.
Heute war die Gelegenheit zur Kellerinspektion nur deshalb so günstig, weil Mails, auf die ich dringend warte, einfach nicht eintrudeln. Also brauchte ich auch keine zu beantworten.
In HH friert es leise vor sich hin, immer ganz leicht unter 0° bei einer Luftfeuchte von 99%. Das ist zwar nicht angenehm, aber es ist zu ertragen.
Bei unseren Antipoden im fernen Australien ist jetzt Sommer --- und was für einer. Gerade bekam ich Post aus der Nähe von Melbourne von einer Mailfreundin. Sie schreibt, dass sie eine solche Hitze noch nie erlebt hat. Im Schatten gab es heute 43,5° C und es wird nachts kaum kühler. Ihre Klima-Anlage drückt die Temperatur im Haus auf 35° C. Im Garten sterben die Bäume, der Rasen ist wie Stroh, aber es darf nicht gegossen werden, weil das Wasser knapp ist. Heute sind 120 Züge ausgefallen, weil sich die Schienen wegen der Hitze verbogen haben.
Da lobe ich mir doch die paar Minusgrade, die mit vernünftiger Bekleidung doch zu ertragen sind. Wenn aber die Außentemperatur die Körpertemperatur übersteigt, wie im Süden Australiens, wird es richtig unangenehm.
Das große Fressen und andere Härteprüfungen sind nun vorbei. Ich gebe zu, ich bin bekennender Dschungelcamp-Gucker. Wahrscheinlich gibt es in der Bloggerrunde noch ein paar mehr.
Es ist schon erstaunlich, wozu Menschen fähig sind, wenn das liebe Geld lockt. Nicht alles war sehenswert und bei manchen Szenen hatte ich ein flaues Gefühl in der Magengegend, um nicht zu sagen – selbiger drehte sich zuweilen um. Erstaunt war ich über die große alte Dame Ingrid van Bergen (77). Mit Bravour hat sie die zwei Wochen durchgestanden, manche Pein in Form von ungewöhnlicher „Nahrung“ überstanden, sich tapfer gegen Zickenzoff und Stutenbissigkeit gewehrt und wurde dann, zu Recht, zur „Dschungelkönigin“ gekürt. Köstlich waren die lockeren Überleitungssprüche von Sonja Zietlow und Dirk Bach. Ihre Sprüche sind einfach kultig.

. . . 35 cm mißt der zweite Trieb unserer Amaryllis jetzt schon.
Acht Tage nach ihrer Knieoperation wird meine Frau am 25. Februar in die Klinik Buchenholm in Bad Malente zur stationären Reha fahren. Gegen Ende der Reha werde ich mich vielleicht ein paar Tage in Bad Malente einquartieren und mit Frau Stellinger die ersten Spaziergänge wagen.